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Spieler für Bezirksliga-Team gesucht

Die alte Saison ist kaum vorbei, schon steht die neue Saison vor der Tür. Besonders zeitig geht es dieses Mal in der Bezirksliga Leipzig los. Bereits in gut 1,5 Monaten fliegt die orangene Kugel im Bezirk wieder durch die Halle.

Und weil wir letzte Saison so viel Spaß mit Team II im BSL hatten (POKALSIEGER! Geilo!), wollen wir in dieser Spielzeit gleich zwei Mannschaften an den Start bringen.

Für Automation III suchen wir derzeit noch Spieler. Grundidee der Mannschaft ist es, mit jungen Spielern ein Team aufzubauen. Deswegen sind insbesondere U23-Spieler herzlich willkommen, die Lust haben, auch nach ihrer Grundausbildung in der Jugend noch etwas dazu zu lernen. Gern gesehen sind auch erfahrene Spieler, die gern mit jungen Talenten spielen, den einen oder anderen Tipp parat haben und mit ein wenig Geduld die Entwicklung der Jugend voranbringen wollen.

Trainiert wird unter der Leitung von Jacob Hennig ein bis zwei Mal die Woche in der Leipziger Südvorstadt. Die Heimspiele finden am Mittwochabend in der 3. Grundschule statt.

Interesse? Dann meldet euch einfach bei bjoern.urbansky@automation-basketball.de.

Speyer Collage

Jugendturnier in Speyer

Am 21.05 diesen Jahres ging die erste U16-Saison,unter den beiden neuen Trainern Lucas Eismann und Jacob Hennig erfolgreich zu Ende. Der Sieg im letzten Saisonspiel bedeutete Platz 2 der Abschlusstabelle, also ein ordentliches Ergebnis.

Mit dementsprechend großem Selbstbewusstsein fuhr das Team also am 10.06. zum internationalen BAUHAUS-Turnier in Speyer. Nach 6 Stunden Fahrt, mit anschließendem Zeltaufbau, fielen Spieler und Trainer erschöpft in ihre Schlafsäcke. Erholungsschlaf war angesagt, denn schließlich sollte es nächste Morgen um 10:00 Uhr direkt zum ersten Spiel gehen. Gegner war der Gastgeber, die JBBL-Mannschaft aus Speyer. Obwohl die Jungautomaten spielerisch klar unterlegen waren, kämpften sie über die volle Spielzeit hinweg. So konnten sie das Ergebnis trotz Niederlage recht knapp halten. Diese Leistung sollte jedoch die beste des ersten Spieltages bleiben. In den drei darauf folgenden Spielen zeigte sich das Team uninspiriert und eingeschüchtert. Zu oft konnten die Gegner ihre eigenen Fehlwürfe rebounden, sodass die Leipziger in keines der Spiele fanden.

Nach ernüchternder 0:4 Bilanz wurde die Saison gemeinsam in der Unterkunft ausgewertet, bevor die beiden Trainer nochmals zur Konzentration für den Sonntag mahnten. Das Ziel war ganz klar: Nicht ohne einen Sieg nach Hause fahren. Im ersten der beiden Spiele des zweiten Wettkampftages wäre dies beinahe gelungen, hätte es nicht 3 unkonzentrierte Minuten mitten in der wichtigsten Phase des Spiels gegeben. Somit blieb dem Team noch eine Chance: Das Rückspiel gegen den BC Weinheim, ein bereits aus der Gruppenphase bekannter Gegner. Wiederum spielerisch unterlegen, war das nötige Glück und auch der Kampfgeist jedoch auf Leipziger Seite. Mit 22:19 wurde der lang ersehnte erste Sieg des Turnieres gefeiert, welcher gleichzeitig auch Platz 9 bedeutete.

Nach einer Menge gezahltem Lehrgeld und einigen neuen Erfahrungen trat die Mannschaft ihre Heimreise an. Auch für die beiden Trainer war das Turnier ein toller Gradmesser. Sie wissen nun, woran im Training verstärkt gearbeitet werden muss, um das Turnier im nächsten Jahr erfolgreicher zu verlassen.

An dieser Stelle geht nochmal ein besonderer Dank an die Familie Klemm, die diese Reise mit ihrer großzügigen Spende überhaupt erst möglich gemacht hat.

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U16 feiert erfolgreichen Saisonabschluss in neuen Trikots!

Auch in ihrem letzten Spiel der Saison in der heimischen Halle der 3.Grundschule konnte die U16 der SV Automation das Spiel gegen die SG Frohburg/Limbach für sich entscheiden.  Doch Grund zur freute gab es schon vor den Spiel. Durch das großzügige Sponsoring von Koch Ergo- & Physiotherapie konnten unsere Jungautomaten in neuen Trikots auf den Parkett glänzen. Wir bedanken uns auch nochmal an dieser Stelle für die wundervolle Unterstützung.

Zum Spiel: In den ersten Minuten funktionierte die Mannschaft der Automation noch nicht wirklich, die SG Frohburg kam zu einfachen Punkten und in der Offensive agierte man zu statisch und zu langsam. Folgerichtig nahm Coach Eismann die dringend notwendige Auszeit. Diese sollte sich auch als goldrichtig erweisen, die Jungs spielten endlich gute Defense und münzten die Ballgewinne in einfache Punkte um. Auch im zweiten Viertel ließ sich die Mannschaft nicht von der Zonen-Defense verunsichern und zog weiter aggressiv und erfolgreich zum Korb. Zur Halbzeit ging es mit dem Stand von 37:17 in die Kabine. Nach der Halbzeit setzte sich das Spiel im Grunde genauso fort wie in der ersten Halbzeit, im letzten Viertel stockte die Offensive nochmal leicht wodurch am Ende „nur“ 62 Punkte erzielt wurden. Insgesamt kann man auch mit dem letzten Spiel zufrieden sein, man beendet die Saison mit 3 Niederlagen und 7 Siegen.  Nun folgt noch mit dem Turnier in Speyer am 10. Juni bis 12. Juni der Saisonabschluss der diesjährigen U16 bevor man dann ab Juli mit den neuen Spielern, welche aus der U14 hoch kommen, die neue Saison angeht. Auch da wieder mit den neuen Trikots!

 

Jacob Hennig

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Altautomaten vs. Füchse part 1

„Small Ball“ ist ja gerade das ganz große Ding im Basketball (#schlechtewortwitzeimmerwiedergern). Da wollen (und in diesem Fall auch müssen) wir nicht hinten anstehen. Getreu dem Motto „Was die Golden State Warriors können, kann Team 2 schon lange“, spielten die Altautomaten in klein ganz groß auf (#understatementisteinezierpflanze). Da fast der gesamte Frontcourt momentan Bandage statt Tanktop trägt, musste Coach Martin Dvorak am Mittwoch im Hinspiel des BSL-Pokal-Viertelfinals auf eine sehr kleine Formation zurückgreifen.
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Ein Ende kann ein Anfang sein – auch für Altautomaten

Wie jede gute Erfolgsgeschichte beginnt auch der historische Final Four-Einzug von Team 2 mit einer Niederlage – mit einer Schlappe, die fast genau zwei Jahre zurückliegt.

Wir schreiben das Jahr 2014. Es ist Dienstag, der 22. April. Eure Automaten spielen noch im altehrwürdigen Dachsbau, in Leipzig-Paunsdorf. Die BSL-Saison läuft richtig gut für die zweite Mannschaft. Unter anderem fahren die Jungs um den damaligen Trainer Martin Bull sieben Siege in Folge ein (siehe „Vereinsgeschichte“ im großen Automation-Vereinslexikon). Nach der Hinrunde sieht alles danach aus, dass die Altautomaten erstmals ins Final Four einziehen. Aber vier Spieltage vor Schluss ist auf einmal der Wurm drin. Es hagelt fette Klatschen gegen die Lakers I und den BBVL III. Und so geht es am 22. April auf einmal wieder um alles: Mit dem USC IV kommt an diesem Tag der letzte verbliebene Konkurrent um den Final Four-Platz in den Dachsbau. Mit einem Sieg sind die Altautomaten sicher in der Endrunde. Da das Hinspiel mit 51:54 gewonnen wurde, würde sogar eine Niederlage mit maximal drei Punkten genügen – wenn das Team anschließend das letzte Saisonspiel gegen Borna gewinnt.

Wie das Schicksal so will, liegt der USC kurz vor Schluss mit fünf Punkten vorn. Aber eure Automaten bleiben cool. Martin Dvorak zieht zum Korb. Es folgt ein lässiger Durchstecker auf einen namentlich nicht genannten Spieler. Einfacher 1-0-Korbleger. Der Final Four-Einzug fast sicher – aber der Ball springt wieder aus dem Korb daneben. Eure Altautomaten können zwar noch einmal einen freien Dreier Richtung Korb schicken, aber auch dieser findet sein Ziel nicht. Das Spiel ist aus. Die Saison verkorblegert.

Fast exakt zwei Jahre später. Es ist Mittwoch, der 20. April 2016. Wieder steht Team 2 auf Platz 4. Nur ein Sieg trennt die Mannschaft vom Final Four. Und wieder geht es gegen den letzten verbliebenen Konkurrenten um den Einzug in die Endrunde. Die BSV Einheit Frohburg hat zwar ein Sieg weniger als die Altautomaten, dafür aber das Hinspiel gewonnen. Deswegen muss unbedingt ein Erfolg her, damit es dieses Mal klappt mit dem Final Four.

Auch wenn das Team mittlerweile runderneuert ist – mit Martin D., Ringo, Alexander W. und dem Korblegerverleger stehen nur noch vier Spieler auf dem Feld, die auch 2014 bereits dabei waren – scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Immer wieder spielen sich die Automaten besten Chancen heraus, um anschließend einfachste Korbleger zu verlegen. Gut nur, dass zumindest die Defense an diesem Mittwoch stimmt und genügend einfache Chancen herausgespielt werden können, damit trotz niedrigster Trefferquote immer mehr Punkte bei uns als beim Gegner stehen.

Bis Ende drittes Viertel liegt das Team um Spielertrainer Martin Dvorak immer so mit 9, 10, 12 Punkten vorn. Ganz schön nervenaufreibend, so ein enges Spiel, finden die alten Herren. Um die Herzen ein wenig zu schonen, entscheidet sich die Mannschaft nun, die Defense noch ein wenig anzuziehen und im Angriff nun auch mal die einfachen Dinge zu treffen. Was wie eine Standard-Floskel für die Ansprache in der Viertelpause klingt, funktioniert an diesen Abend aber ganz wunderbar. 33 Punkte streuen die Jungs in den letzten zehn Minuten der regulären Saison ein, Frohburg gelingen nur 13 Punkte. 77 zu 48 lautet der Endstand des Spieles mit dem die Altautomaten Mannschaftgeschichte schreiben: erste Final Four-Teilnahme check!

Das heißt im Klartext: Wir sehen uns am 30. April und 1. Mai in der Sporthalle am Rabet. Dann treten wir im Halbfinal zunächst auf die Könige des BSL. Wer das ist? Der USC IV. Genau jene Mannschaft, die uns vor zwei Jahren am Einzug ins Final Four gehindert hat. Jep, da ist noch eine Rechnung offen. Und auch wenn die Uniriesen die Übermannschaft der letzten beiden Jahre ist, wissen wir um unser Upset-Potential. Denn wer wüsste besser als wir, jede Erfolgsgeschichte beginnt mit einer Niederlage. Die Grundlagen wurden also gelegt – bereits vor zwei Jahren. Jetzt ist es an der Zeit, unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Oder, um es mit den Worten eines bekannten Volksphilosophen zu sagen: „Ein Ende kann ein Anfang sein – auch für Altautomaten.“

 

Infos für alle Fans und Pappschild-Träger: Das Spiel am Samstag gegen den USC beginnt um 16 Uhr in der Sporthalle am Rabet (Konradstraße 30, 04315 Leipzig).